1889 übernimmt Herrmann Bahlsen (1859 – 1919), Gründer einer der bekanntesten Süß- und Backwarenfabrik, in Hannover ein Geschäft mit dem Namen “Cakes and Biscuites”. Zu Beginn hatte das Unternehmen ein 10-köpfiges Personal. Als Herrmann Bahlsen 1919 verstarb, übernahm Hans Bahlsen das Geschäft und noch bis heute ist es ein großes internationales Unternehmen mit vielen Standorten, wie zum Beispiel in England, Amerika, Italien, Österreich und Spanien. Die Originalrezepte werden von Generation zu Generation weitergegeben und sorgfältig aufbewahrt. Bei gleichbleibend guter Qualität und immer wieder neuen Variationen, mit Zutaten aus der ganzen Welt, zaubert Bahlsen regelmäßig neue Gebäcke.
Bekannte Produkte dieser Firma sind zum Beispiel Kekse und Waffeln mit und ohne Schokolade, Russisch Brot, Gebäckmischungen, Kuchen und Exquisit Kompositionen aus Feingebäck. Aktuell wurde der Bahlsen Comtess Typ Schoko-Kokos zum Kuchen des Jahres 2012 gekrönt – ein Rührkuchen mit Schokostückchen, Kokosgeschmack und Schokoladenglasur. Jedes Jahr bietet Bahlsen zu Weihnachten seinen Kunden besondere Spezialitäten an. Stollen, Spekulatius, Lebkuchen und Plätzchen stehen an der Tagesordnung und finden immer wieder Begeisterung. Auch für Diabetiker ist gesorgt. Die Gebäcke werden speziell auf diese Menschen abgestimmt und werden durch das Wort “Diät” gekennzeichnet. Auch in Zukunft wird das Unternehmen Bahlsen die Wünsche seiner Kunden erfüllen und mit gutem Geschmack glänzen.
Bahlsen
Arzberg – traditionelles Porzellan mit Weitblick
Die Porzellanfirma Arzberg wurde im Jahr 1887 gegründet. Die Firmengeschichte ist abwechslungsreich und steht heute für interessantes Design wie hervorragende Qualität. So begann beispielsweise die Produktion von funktionellem Porzellangeschirr 1931 mit dem Entwurf einer praktischen, modernen Form, bekannt auch als Form 1382. Bis heute wird Geschirr nach diesem zukunftsweisenden Modell hergestellt.
Durch die Beschäftigung voraus denkender Designer und Formgestalter erregt der Weg des fränkischen Porzellanherstellers auch internationales Aufsehen. 1954 wird der Firma Arzberg eine seltene Ehre zuteil, das Museum of Modern Art in New York wird auf die ästhetischen Designs des Hauses aufmerksam und nimmt sie in die ständige Ausstellung auf. Mittlerweile ist das bekannte Arzberger Porzellan im Bundeskanzleramt genauso zu Hause wie in den stilvollen Einrichtungen von bekannten Hotels, Prominenten und Gourmet-Restaurants.
Das aktuelle Firmenkonzept beruht auf den zuverlässigen Erfahrungen von schlichter Eleganz und Funktionalität. Mehrere Auszeichnungen wie 2004 und 2007 PROFI Good Design Award Chicago Athenaeum des Museums of Architecture and Design oder 2008 GOURMET Good Design Award in Japan bestätigen dieses Erfolgskonzept von Arzberg.
Die Produktion umfasst nun aber nicht nur allein Porzellangeschirr, sondern auch Glasserien, Tischtextilien sowie so genannte Kurzserien. Das sind kleine Produktionen, welche für eine bestimmte Zielgruppe erstellt wird. Das sind unter anderem Kindergeschirr, Künstlerkollektionen oder die Weihnachtskollektion.
Hohe Qualität sowie unverwechselbares, zeitlos schlichtes Design ist das Markenzeichen der Firma Arzberg und steht für „Made in Germany“. Einen aktuellen Katalog, welcher über die laufende Produktion informiert, kann über die Homepage von Arzberg bestellt werden. Während bei anderen Unternehmen zurzeit mit einer sinkenden Auftragslage infolge der Wirtschaftskrise zu kämpfen ist, hat Arzberg volle Auftragsbücher, die Exportzahlen sind im Steigen begriffen und gleichzeitig bekräftigt das Unternehmen den Entschluss, den Standort Deutschland unbedingt zu behalten, so nachzulesen in der offiziellen Pressemitteilung auf der Internetseite der Firma.
Adidas
Anfang der 1920er Jahre fertigten die Brüder Adolf (Adi) und Rudolf Dassler (das) in der alten Waschküche ihrer Mutter Leinen-Turnschuhe, die sie für 2 Reichsmark verkauften. Mitte der 30er Jahre gab es bereits 30 Modelle für elf Sportarten. Nach Differenzen gingen „Adi“ und Rudolf 1948 getrennte Wege. Rudolf Dassler schuf die Konkurrenzfirma Puma. Adolf trug 1948 die Sportschuhfabrik Adidas ins Handelsregister Fürth ein und sicherte das Markenzeichen, die „Drei Streifen“. Sein Leitmotiv: „Jedem Sportler für seine Disziplin den optimalen Schuh“, setzte er konsequent um. Er optimierte mit den Sportlern ihre Modelle bis zu seinem Tod 1978. So 1929 in Amsterdam, wo der erste Laufschuh für einen Athleten der Olympischen Spiele Premiere hatte, der “Waitzer”.
Das Fußball-Weltmeisterschafts-Endspiel 1954 gegen Ungarn schrieb Adidas-Geschichte. Die Deutschen konnten an ihren Fußballschuhen die revolutionären Stollen in der Halbzeitpause austauschen, was ihnen den Sieg einbrachte und Adidas Stollen-Fußballschuhen Berühmtheit.
In den 60er Jahren baute Adi Dassler mit Sohn Horst ein internationales Imperium auf. Es kamen Textilien und Bälle ins Programm. Schuhmodelle der 1970er/1980er Jahre errangen Kult-Status. 1987 starb Horst Dassler, 51-jährig. Adidas wurde1989 Aktiengesellschaft. 1991 erschien die optimierte Linie EQUIPMENT, 1992 die „Young-Generation“-Linie „Streetball“. 1993 übernahm Robert Louis-Dreyfus die Unternehmensführung. 1997 Zusammenschluss mit der Salomon-Gruppe. 2005 Reebok-Übernahme und Salomon-Verkauf. 2007 Verkaufsstart von Lacross Artikeln. 2006 entstand das „Adidas World of Football“-Stadion vor dem Berliner Reichstag. 2010 ist der offizielle Spielball der Fußball-Weltmeisterschaft (Südafrika) von Adidas. 2012 wird das zweitgrößte Sportartikel-Unternehmen offizieller Sportswear-Partner der Olympiade in Großbritannien.
Die Produkt-Palette umfasst Sportschuhe, Bekleidung, Accessoires für alle sportlichen Profi- und Hobbyaktivitäten. Daneben Streetwear-Artikel und sportliche Alltagskleidung. Die Produkt-Linien umfassen Sport Performance, Sport Heritage, Reebok, TaylorMade (Golf), Adidas Originals (Trendmarke kompletter Outfits), Omega (Uhren, Ketten, Handschuhe, Socken) Sonnenbrillen, Düfte.
Sportler- und Künstlerpublicity (Franz Beckenbauer, Muhammad Ali, David Beckham, Madonna) – Stella McCartney, Missy Elliot entwarfen ganze Kollektionen – ist Firmenpolitik.
Weitere Informationen zum Adidas Werksverkauf / Fabrikverkauf sowie zu Adidas Outlets finden sich hier.
Rieker : Schuhunternehmen mit langer Tradition
Der heute rund 12.000 Mitarbeiter beschäftigende Schuhkonzern Rieker Holding AG hat seit den 1970er Jahren seinen Hauptsitz in der Schweiz. Dicht hinter der deutsch-schweizerischen Grenze in Thayngen/ Kanton Schaffhausen werden von der Firmenzentrale weltweit 15 Vertriebszentren und fünf Produktionsbetriebe verwaltet. Dazu kommen noch drei Design-Studios.
Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens begann vor über 135 Jahren nur wenige Kilometer nördlich von Thayngen in Württemberg. 1874 gründete Heinrich Rieker zusammen mit seinem Partner Carl Seitz in der Schwarzwald-Kleinstadt Tuttlingen die Schuhfabrik “Rieker & Seitz”. In dieser Zeit waren vor allem wohlhabende Kunden in Norditalien die Zielgruppe des jungen Unternehmens. Nachdem Seitz die Firma wieder verlassen hatte und der andere Betriebsgründer gestorben war, benannten seine Erben den florierenden Betrieb 1907 in “Rieker & Co.” um.
1969 wurde das Familienunternehmen in mehrere selbstständige Firmen aufgeteilt. Ergebnis dieser Teilung sind derzeit das Kinder- und Jugendschuhunternehmen Ricosta in Donaueschingen und die sich vor allem auf sportliche Herren- und Damenschuhe spezialisierte Rieker Holding AG.
Zur Unternehmensgruppe gehören unter anderen zwei große in Tuttlingen-Möhringen ansässige Tochtergesellschaften, die für Logistik und Entwicklung der Schuhkollektion sowie Versand zuständig sind.
Zur Firmen-Philosophie, nur beste Qualität zu bieten, gehört auch der Grundsatz, alles was verkauft wird, auch selbst herzustellen.
Riekers Antistress-Schuhe sind für ihre gleichermaßen elegant-klassischen und modernen Designs sowie für ihre ausgeklügelte Konstruktion bekannt. Ziel ist es, Schuhe zu produzieren, die ein optimales Maß an Flexibilität, Bequemlichkeit, Passform und Funktionalität mit einem Minimum an Gewicht verbinden entstehen kann. Außerdem wird auf hervorragende Schockabsorptions-Eigenschaften Wert gelegt. Diese Komponenten führe zu dem entspannenden “Barfuß-Gefühl” , das Kunden dieser Traditionsmarke besonders schätzen.
Ray Ban
Ray Ban ist ein ehemaliges Tochterunternehmen der Firma Bausch & Lomb und wurde 1937 gegründet. Ray Ban steht als Marke für Sonnenbrillen und Korrektionsbrillen und wurde von seinem Gründerunternehmen 1999 an die italienische Gruppe Luxottica verkauft.
Weltweit bekannt wurde die Marke schon zu Beginn ihrer Gründung mit einer goldfarbenen Brille für Spitzenpiloten mit grünen Gläsern, die seither den Namen “Aviator” trägt und auch noch heute in ähnlicher Form als Sonnenbrille auf dem Markt angeboten wird. Um 1950 wurde noch ein weiteres Modell namens “Wayfarer” berühmt, welches sich seitdem durch seine relativ unauffällige Kunststofffassung auszeichnet und auch heute noch großer Beliebtheit erfreut, da Sie bereits in einigen Hollywoodfilmen, wie zum Beispiel Blues Brothers, Kultstatus erlangte. Neben seinen klassischen und eher schlichten Modellen bietet die Marke allerdings auch heutzutage knallige und auffällige Modelle, mit breiten Kunststoffgestellen, an. Vor Nachahmern schützt sich das Unternehmen durch seine Detailfreude, wie beispielsweise Bügel aus Leder.
Ray Ban zeichnet sich allerdings nicht nur durch das Design aus. Die Marke stellt zudem äußerst hochwertige Brillengestelle und Gläser her, die sich vor allem durch ihre hohe Kratzfestigkeit auszeichnen. Auch ein kleiner Fall zu Boden sollte der Brille nichts ausmachen. In Bezug auf die Auswahl der Gläser wird auch nur auf höchste Qualitätsstandards gesetzt. Sie sind grundsätzlich aus mineralischem Glas gefertigt, thermisch gehärtet und bieten den allerhöchsten Schutz gegen UV-Strahlen. Um auch in Zukunft am Markt weiterhin erfolgreich bestehen zu können, forscht das Unternehmen eifrig in Bezug auf hochwertige Materialien weiter und hat in diesem Jahr beispielsweise Carbon für sich entdeckt.
Swarovski
Swarovski ist ein österreichisches Unternehmen, welches 1895 von dem Glasschleifer Daniel Swarovski gegründet wurde. Das Traditionsunternehmen, welches seit 2002 von Markus Langes-Swarosvski geführt wird, ist vornehmlich in der Kristallglasbranche tätig, wobei heute mehrere Geschäftsbereiche unterschieden werden, die allesamt zur Gruppe gehören. Während sich Swarovski Kristall auf die Produktion von Schmuck konzentriert, entwickelt Tyrolit Schleifmittel innovative Ideen für Schleifen und Hobeln. Swarovski Optik stellt hingegen unter anderem hochwertige Teleskope und Fernrohre her. Weltweit beschäftigt die Gruppe über 25000 Mitarbeiter in 40 Ländern.
Mit der Entwicklung eines patentierten Schleifapparats durch den Gründer, gelang es dem Unternehmen hochwertige Schmucksteine in größeren Mengen herzustellen. Da sich Daniel Swarovski vor Plagiaten fürchtete, suchte er sich in den Folgejahren ganz bewusst abgeschiedene Produktionsstandorte aus und umgab sich nur mit vertrauenswürdigen Mitarbeitern. Aufgrund einer speziellen Glasschmelze gelang es dem Unternehmen in der weiteren Entwicklung, hervorragende Farbnuancen in seinen Schmuckstücken zu realisieren, mit denen sich der Kristallhersteller bis heute noch von seinen Konkurrenten unterscheidet.
Heute bringt das Unternehmen seine Schmucksteine in den unterschiedlichsten Bereichen auf dem Markt ein. Neben den klassischen Figuren aus Kristall in den vielfältigsten Ausführungen, wie zum Beispiel dem berühmten Schwan, die schon seit Jahren die Herzen vieler Sammler höher schlagen lassen, werden die Steine auch in klassischem Schmuck, wie Anhänger oder Ringe eingearbeitet. Das Unternehmen erkennt in diesem Zusammenhang auch die Trends am Markt und setzt diese um, beispielsweise durch den Entwurf der Charms-Kollektion, welche aus einer Vielzahl von Anhängern für Armbänder besteht, die Erinnerungen symbolisieren sollen. Limitierte Ausgaben von Figuren werden ebenfalls jährlich vorgestellt und sorgen für steigenden Umsatz. Kooperationen mit namhaften Firmen, wie zum Beispiel Walt Disney oder Designern wie Karl Lagerfeld, der aktuell eine Kollektion entworfen hat, haben den Bekanntheitsgrad des Unternehmens Swarovski weiter stark erhöht.
Stabilo
Der Markenname Stabilo ist wohl jedem im Zusammenhang mit Schreibgeräten ein Begriff. Denn jeder der Schreiben kann, das sind in Deutschland nahezu 100% der Bevölkerung, ist während seiner Schullaufbahn mit den Produkten des Schreibgeräteherstellers in Berührung gekommen. Die Bezeichnung Textmarker kennt wohl jeder. Das Portfolio lässt sich in verschiedene Bereiche unterteilen. Was im Jahr 1865 mit der Produktion von Bleistiften begann hat sich im Lauf der Zeit zum führenden Markenzeichen bei Schreibgeräten gemausert.
Zunächst geht es um das Thema Malen und Zeichnen bei Kindern, hier ist es dem Unternehmen durch innovative Produkte gelungen, sich eine in Europa führende Marktposition zu sichern. Selbst in der weiteren Entwicklung bleiben die hochwertigen Schreibgeräte ein ständiger Begleiter, sowohl in der Schule und auf der Universität als auch im späteren Berufsleben, also im Büro. Dem Unternehmen ist es im Lauf der Zeit ebenfalls gelungen, das Image von Bleistift & Co. vom praktischen aber langweiligen Schreibgerät zum stylischen Fashion Produkt zu verändern.
Was sicherlich nur Wenige wissen, die Stabilo International GmbH, so lautet die im Handelsregister eingetragene offizielle Firmenbezeichnung, ist nur ein Teil einer Unternehmensgruppe ist. Neben der Produktion und dem Vertrieb von hochwertigen Schreibprodukten ist die Schwanhäusser Industrie Holding GmbH & Co. KG mit ihren Gesellschaften in der Kosmetikindustrie und in der Produktion von hochwertigen Outdoorartikeln tätig.
Die Schreibgeräte Sparte gliedert sich wiederum in drei Unternehmen. Die Produktionsstätten in Deutschland, Tschechien und Malaysia sind in Händen der Schwan-STABILO Schwanhäusser GmbH und Co. KG mit dem Hauptsitz in Weißenburg. In Heroldsberg befindet sich die STABILO International GmbH, die die Zentralfunktionen, wie Entwicklung, Marketing und Vertrieb verantwortet. Dieses Tochterunternehmen zeichnet sich gleichzeitig für alle anderen Zentralfunktionen verantwortlich, das sind der Einkauf, die Logistik, der Service und die IT. Die Stabilo International GmbH hat wiederum eine selbständige Tochter, die Schwan-STABILO Promotion Products GmbH & Co. Dieser Unternehmensbereich kümmert sich ausschließlich um den Vertrieb der Schreibprodukte in Zusammenarbeit mit der Werbemittelbranche.
Die Comic-Legende Simpsons
Die Simpsons sind ja nicht gerade ein Unternehmen, sondern lediglich eine Comic- Figur welche einen ganzen Geschäftszweig auferstehen lies. Dahinter verbirgt sich kein geringeres Unternehmen als die:” 20th Century Fox Gracie Films Film Roman Productions”. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in den USA. Schwerpunkt des Unternehmens ist Comedy und Satire, mit der Comic- Figur Simpson. Die Erstausstrahlung der Simpsonsserie war in den USA im Jahre 1989. Die Erstausstrahlung in deutscher Sprache erfolgte am 13. September 1991 auf ZDF.
Was verbirgt sich hinter der Serie: “DieSimpsons” Durch die Comic-Serie: Life in Hell wurde man auf den Comic-Zeichner Matt Groening aufmerksam und bot ihm 1985 an, etwas für die Tracey Ullman Show zu zeichnen. Bei dieser Gelegenheit erfuhr Matt Groening, dass es etwas neues und außergewöhnliches sein soll.
Spontan zeichnete er in nur 15 Minuten die Kultfigur. Die Simpsons wurden dann erstmalig als Kurzfilm in der Tracey Ullman Show gezeigt. 1989 wurde die Idee vom amerikanischen Fernsehsender FOX zu einer Fernsehserie mit wöchentlicher Ausstrahlung ausgebaut. Die Comic-Serie ist die langlebigste Prime-Time-Serie und zugleich erfolgreichste Zeichentrickserie. Bislang gab es 464 Episoden in 21 Staffeln, was so viel heißt, es gab auch einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde. Bis heute hält die Simpsons-Serie vier Rekorde.
Im Dezember feiert die Serie mit ihrem parodistischen Spott und hintergründigem Humor ihren 21. Geburtstag. Bis jetzt lief keine Comic-Serie auf dieser Welt länger als die “Simpsons”. In Amerika spielte die Serie dem Sender FOX in 20 Jahren mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar ein. Nicht mitgerechnet der 2007 gezeigte Kinofilm:” Die Simpsons” mit einer Einnahme von 527 Millionen Dollar.
Worum geht es inhaltlich in der Serie?
Alles was in Amerika Rang und Namen hat wird von den Machern lustig, satirisch und spöttisch auf den Arm genommen. Zweideutige Moral wird angeprangert und entlarvt, Autoritäten bezweifelt und viele Unlänglichkeiten der Menschheit schonungslos offenbart.
Wolfgang Joop und JOOP!
Wolfgang Joop zählt neben Jil Sander und Karl Lagerfeld zu den berühmtesten Modeschöpfern Deutschlands. 1978 gründete er sein eigenes Label JOOP!, wobei der Exzentriker auf das Ausrufungszeichen großen Wert legte. 1982 gelang Joop auch international der Durchbruch mit seiner ersten Prêt-à-porter Kollektion für Damen. Die wurde 1983 mit dem “Fil d?Or” und ein Jahr später mit dem “Goldenen Spinnrad” der Europäischen Seidenkommission ausgezeichnet. 1985 stellte Wolfgang Joop seine erste Herren-Kollektion vor. Seither hat sich “Joop! Menswear” als Marke etabliert. 1987 kreierte das Multitalent seine eigene Parfum-Linie. Schuhe, Taschen, Schmuck, Uhren und Brillen folgten. Dabei verstand sich Wolfgang Joop nicht nur als Modeschöpfer. Ab 1985 lehrte er an der Berliner Kunsthochschule im Fachbereich Design. Nach der Wende entwarf er als erster Designer aus Westdeutschland eine Serie für die Meißener Porzellanmanufaktur. Ab 1997 ließ er seine Kreationen durch die JOOP! GmbH vertreiben. Ein Jahr später wurde der Löwenanteil an den Hamburger Wünsche Konzern verkauft. 2001 folgten die restlichen 5 %. Damit schied Wolfgang Joop aus der Firma aus.
Seit 2008 gehört JOOP! nun zur Holy Fashion Group. Die Marke zählt weiterhin zu den wichtigsten Labels auf dem deutschen Markt, positioniert sich jedoch verstärkt international. “JOOP! Fashion? bietet Damen- und Herrenmode vom klassischen Business-Look bis zur lässigen Freizeitkollektion. “JOOP! Bodywear” liefert das passende Darunter mit sportlich-funktioneller Unterwäsche oder raffinierten Dessous. “JOOP! Shoes & Leather” führt neben Schuhen auch Taschen, Gürtel und Accessoires aus Leder im Programm. Die Sparten “Jewellery” und “Time” stehen für exklusiven Schmuck und hochwertige Designer-Uhren. Extravagante Sonnenbrillen findet man unter “JOOP! Eyewear”. Die breitgefächerte Produktpalette bietet mit “JOOP! Living & Home Collection” auch Möbel und Wohnaccessoires. Damit versteht sich JOOP! als Lifestyle-Unternehmen. Bis heute blieb man dem unverwechselbaren Stil treu, den Wolfgang Joop entscheidend prägte. JOOP! steht für höchste Qualität und edle Materialien gepaart mit dem extravagantem Chic und einer Spur jener Lässigkeit, für die sein Schöpfer bekannt ist. 2009 wurde Wolfgang Joop für sein Lebenswerk mit dem “Bambi” ausgezeichnet.
Sennheiser
Am 01. Juni 1945 gründete Fritz Sennheiser die Firma Sennheiser electronic GmbH & Co. KG nahe Hannover in Wedemark-Wennebostel.
Als Laboratorium Wennebostel, kurz Labor W genannt, übernahm die Firma alle Aufgaben des bis zum Kriegsende in Wennebostel befindlichen Instituts für Hochfrequenztechnik und Elektroakustik.
Bis auf sieben Mitarbeiter und bis auf den aus Berlin stammenden Fritz Sennheiser kehrten nach Kriegsende alle Angestellten des Instituts in ihre Heimat zurück.
Mit seinem Ersparten wollte Fritz Sennheiser einen Handwerkbetrieb gründen, was ihm aber durch die Alliierten nicht ganz einfach gemacht wurde, da er und seine Angestellten nicht wie bisher auf ihren gewohnten Gebieten arbeiten durften.
Zu Kriegszeiten arbeiteten die Institutsmitarbeiter im Bereich Chiffrierungstechnik für die Wehrmacht. Folglich dessen produzierte man zuerst Messgeräte, wie zum Beispiel Voltmesser. Diese Voltmesser verkaufte Sennheiser damals an die Firma Siemens, die durch das Kriegsende von ihren damaligen Lieferanten getrennt worden waren.
Da Siemens auch keinen Kontakt mehr zu österreichischen Lieferanten hatte bekam das
Labor W 1946 den Auftrag ein Mikrofon nachzubauen. Die Firma produzierte so sein erstes eigenes Modell und taufte es auf den Namen MD1. Bereits 1947 wurde das Produkt verbessert und der MD2, das erste selbst entwickelte Mikrofon, war geboren.
Danach ging alles Schlag auf Schlag und die Firma baute seine Produktion immer weiter aus. Es folgten Geophone und bereits 1956 folgten die ersten Richtrohrmikrofone und bereits ein Jahr später produzierte die Firma mehr als einhundert verschiedene Produkte.
Zu diesem Zeitpunkt änderte sich der Name in Sennheiser electronic um deutlich zeigen zu können, das es sich schon lange nicht mehr um ein Labor handelte, sondern um einen modernen und leistungsstarken Industriebetrieb.
1968 brachte die Firma dann den weltweit ersten Kopfhörer auf dem Markt und baute sich durch diesen ein zweites Standbein auf.
Heute produziert die Firma Mikrofone und Kopfhörer sowohl für den privaten Bereich als aber auch für professionelle Veranstaltungen auf der ganzen Welt.